Hoch- und Brückenbau

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Hoch- und Brückenbau

Wir bauen zusammen… Schulen in Zimbabwe, erdbebensichere Häuser in Nepal, Krankenhäuser in Uganda oder Brücken in Ruanda. Auch bei diesen größeren Projekten arbeiten wir eng mit ansässigen Ingenieuren, Partnern und Bewohnern zusammen.

Uganda_Unterküntige für Lehrende

Architekten, Brücken- und Hochbauingenieure und andere Fachkräfte bündeln ihr Wissen in einer speziellen Kompetenzgruppe. Hier sorgen eigene Forschungsprojekte dafür, dass die an den Standards von Industrieländern angelehnten Erfahrungen mit dem Wissen über spezifische Problemlösungen und besondere Charakteristika von Entwicklungsländern erweitert werden. Denn nur wenn wir die örtlichen Gegebenheiten, Bedarfe und möglichen Schwierigkeiten kennen und von den Motivationen und den Sorgen der Bewohner wissen, können wir Projekte nachhaltig gestalten.

Nepal_Lehrerhaus, Errichten des Dachstuhls

In Nepal beispielsweise unterstützen wir die Menschen in dem Dorf Lurpung, etwa 45 km südöstlich von der Hauptstadt Kathmandu entfernt bei dem Bau und der Sanierung von erdbebensicheren Häusern. Denn viele Häuser wurden bei den schweren Erdbeben 2015 beschädigt oder zerstört.

Materialien wie Zement und Baustahl müssen mühsam mit Geländewagen einen schmalen Weg 700 m bergauf transportiert werden. Außerdem wird ein Wohnhaus saniert, und die kostengünstige statische Verstärkung dient als Beispiel für die Sanierung weiterer Wohnhäuser. Für die Bauarbeiten werden lokale Arbeiter angeheuert, die von den Bewohner Lurpungs beim Materialtransport und dem Brechen und Bearbeiten von lokalem Naturstein unterstützt werden

Mitte 2018 konnten die ersten Lehrer einziehen, und am 5. Januar 2019 wurde das Lehrerhaus feierlich eingeweiht. Mit Hilfe von Ingenieure ohne Grenzen werden in Lurpung und Umgebung etwa 20 Häuser erdbebensicher saniert.

Nepal: Wiederaufbauhilfe in Lurpung

Einzelprojekte

Hilfe beim erdbebenbeständigen Bau eines Lehrerhauses für die örtliche Schule und Wiederaufbau von Wohnhäusern in Nepal nach den verheerenden Erdbeben von April/Mai 2015. Die Arbeiten vor Ort haben Ende Februar 2017 begonnen.

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Ruanda: Wer kritisch zurück blickt, lernt für die Zukunft (abgeschlossen)

Einzelprojekte

Das Projekt dient der Situationsanalyse in Ruanda und soll den Einblick in lokale Strukturen und Denkweisen gewährleisten. Weiterhin wird ein Konzept erarbeitet, das die Nachhaltigkeit aller Projekte verbessern soll. Bisherige Erfahrungen durch bereits durchgeführte Projekte sollen aufgedeckt und analysiert werden, ebenso die Erfahrung der Partnerorganisationen und anderer Beteiligter.

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Ruanda: Brückenbauseminar am COSTECH (abgeschlossen)

Einzelprojekte

Das Seminar 'Fußgängerbrückenbau' wird seit 2010 jährlich von der Kompetenzgruppe Brücken- und Hochbau am College of Science and Technology (COSTECH) durchgeführt. Ruandischen Studierenden des Bauingenieurwesens werden dabei innerhalb zwei Wochen sämtliche Grundlagen zum eigenständigen Bau von Fußgängerbrücken geringer bis mittlerer Spannweite vermittelt.

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Ruanda: Planung und Bau einer Fußgängerbrücke (abgeschlossen)

Einzelprojekte

Zwischen 2012 und 2013 hat die Kompetenzgruppe Brücken- und Hochbau gemeinsam mit ruandischen Studenten der Universität KIST - Kigali Institute of Science and Technology   erfolgreich  eine 35m Fußgängerbrücke geplant und zusammen mit der Bevölkerung über den Fluss Giciye am Standort Kamajanga in Ruanda errichtet.

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