Regionalgruppe Aachen

Willkommen bei der Regionalgruppe Aachen

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Über uns

Die Regionalgruppe Aachen wurde im November 2008 von Studierenden der RWTH Aachen gegründet. Mittlerweile setzt sich unsere Gruppe aus etwa 70 Aktiven zusammen, die aus allen möglichen Alters- und Berufsgruppen kommen. Dabei sind wir in verschiedenen Untergruppen an der Umsetzung von technischen Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit aktiv. Zusätzlich werden unsere Projektgruppen von den Arbeitsgruppen Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Events unterstützt, die einen wichtigen Teil unserer Arbeit ausmachen.

Unsere Projektarbeit

Unsere ersten Projekte waren der Bau von Trockentrenntoiletten für ein Ausbildungszentrum in Ukunda (Kenia), der Bau einer Solarthermieanlage zur nachhaltigen Energieversorgung für ein Waisenhaus in Adoni (Indien) und die Reparatur eines kleinen Wasserkraftwerks in Phugmoche (Nepal) und wurden von 2011 bis 2013 erfolgreich durchgeführt. Unser Projekt in Cochabamba (Bolivien) zur Bekämpfung von Rauchbelastung durch Kochstellenbau ist immer weiter gewachsen und wird seit Ende 2018 in einem neuen Verein weitergeführt. Im letzten Jahr wurden unsere WASH-Projekte (Wasser, Sanitär, Hygiene) in Nkoumise-Sud (Kamerun) und Makali (Sierra Leone) erfolgreich durchgeführt und sollen nun an weiteren Orten in diesen Ländern fortgesetzt werden.

Aktuell hat die Regionalgruppe Aachen fünf Projekte, die sich in verschiedenen Stadien befinden. Im ersten Projekt unterstützen wir in der Tikar-Region (Kamerun) die Menschen beim Aufbau einer nachhaltigen Wasserversorgung und bei der Verbesserung der Hygienesituation. Im zweiten Projekt haben wir uns in Solukhumbu (Nepal) das Ziel gesetzt, die positiven Wirkungen einer zuverlässigen Stromversorgung in der Zielregion zu stärken und die Stromsicherheit durch verbesserte Elektroinstallationen und Bildungsprogramme zu erhöhen. In unserem dritten Projekt sollen in Tonkolili (Sierra Leone) die Hygienebedingungen durch den Bau von Trockentrenntoiletten und Workshops an drei Schulen verbessert werden. Und auch in unserem neuesten Projekt in Mukono (Uganda) geht es um die Verbesserung der Sanitärversorgung einer Schule mit 750 Schüler:innen. Zusätzlich zu den Auslandsprojekten engagieren wir uns mit einer Projektgruppe an Aachener Schulen mit einem Integrationsprojekt und Projekttagen zum Thema Globales Lernen.

Neben der Projektarbeit möchten wir durch unsere Arbeit auch eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen und Ideen rund um die Entwicklungszusammenarbeit in der Region Aachen und deren Hochschulen schaffen. Mit Vortragsabenden, Infoständen und Publikationen in verschiedenen Medien machen wir auf die Arbeit unserer Regionalgruppe Aachen und des gesamten Vereins aufmerksam. Dabei versuchen wir, die Öffentlichkeit für die Themen und Problematiken der Entwicklungszusammenarbeit zu sensibilisieren.

Unsere Projekte

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Nepal: Lichtblicke im Himalaya

Einzelprojekte

Die Ziele des Projektes sind die positiven Wirkungen einer zuverlässigen Stromversorgung in der Zielregion zu stärken – indem lokale Kraftwerksbetreiber sowie die Bevölkerung unterstützt werden – und die Stromsicherheit durch verbesserte Elektroinstallationen und Bildungsprogramme zu erhöhen.

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Kamerun: Water For Social Peace

Ländliche Gemeinde

In der ländlichen Region Tikar, Departement Mbam et Kim in Kamerun unterstützt Ingenieure ohne Grenzen die Menschen beim Aufbau einer nachhaltigen Wasserversorgung und bei der Verbesserung der Hygienesituation.

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Nepal: Wasserkraft im Himalaya (abgeschlossen)

Ländliche Gemeinde

Wir haben uns gemeinsam mit dem Projektpartner Phugmoche-Nepal e.V. zum Ziel gesetzt, die Wasserkraftanlage zu reparieren und für einen langfristigen Betrieb zu optimieren. Weiterhin soll das lokale Stromnetz überarbeitet werden.

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Kenia: Schultoilettenbau in Ukunda (abgeschlossen)

Grundversorgung für Schulen

Nicht ohne Stolz blickt die Regionalgruppe Aachen auf ihr erstes großes Projekt zurück. Das Anfang 2009 in Planung gegangene Vorhaben zur Verbesserung der Sanitärsituation der Kinder und Schüler/-innen des DARAD Ausbildungszentrums in Ukunda, Kenia konnte im Frühjahr des Jahres 2011 realisiert werden.

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Bolivien: Bildung Bleibt (abgeschlossen)

Einzelprojekte

Wie erreicht man es, eine Technologie von gesundheit- und umweltschonenden Kochstellen in einem Land zu verankern und zwar so, dass sie sich von selbst immer weiter verbreitet?
Man baut nicht nur Kochstellen, sondern bildet Menschen darin aus, diese zu bauen. Und wenn man nicht nur das Rauchproblem lösen möchte, sondern alle grundlegenden Probleme der Ärmsten?
Man bildet Menschen darin aus, Probleme zu lösen.

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Uns kennenlernen und mitmachen

Um möglichst viele nachhaltige Projekte entwickeln und durchführen zu können, sind wir immer auf der Suche nach interessierten und engagierten Menschen aller Alters- und Berufsgruppen (insbesondere auch Nicht-Ingenieure, wie beispielsweise Informatiker:innen, Pädagog:innen und Designer:innen). Auch mit eigenen Projektideen kannst Du jederzeit an uns herantreten.
Wenn wir Dein Interesse geweckt haben, möchten wir Dich herzlich zu einem unserer Infoabende (zurzeit online) einladen oder Du kannst uns direkt eine E-Mail schicken!

Der Termin für unseren nächsten Infoabend steht noch nicht fest, aber schreib uns doch gerne eine Mail.

 

Aktuelles aus der Regionalgruppe Aachen

 

Bild eines Sonnenglases

Mai 2021: Sonnenglasworkshop der BILA

Unsere Bildungs- und Inlandsarbeitsgruppe (BILA) organisierte Ende April einen digitalen Workshop. Hintergrund dieses Events war es auch in einer Zeit von Kontaktbeschränkungen und Homeschooling über Themen wie Nachhaltigkeit zu informieren.
Es wurde ein Sonnenglas gebaut, ganz nach dem Vorbild der südafrikanischen Townships. Dort wird benutzten Lebensmittelgläsern mit Hilfe von solarbetriebenen Glühbirnen ein neues Leben geschenkt. Neben der Schaffung von lokalen Arbeitsplätzen geben die Sonnengläser den Bewohnerinnen und Bewohnern der Townships die Möglichkeit wortwörtlich Licht ins Dunkle zu bringen ohne Gefahr zu laufen, dass Brände z.B. durch Kerzen entfacht werden.

Schaut gerne beim Blog unserer BILA vorbei für mehr Infos!

Gruppenbild der Projektgruppe Uganda

Gruppenbild der Projektgruppe Uganda

April 2021: Neues Projekt in Uganda

Ende 2020 erreichte uns eine Anfrage unserer Partnerorganisation Suubi in Uganda. Die St. Mark Kikandwa Grundschule bat um Hilfe beim Bau neuer Sanitäranlagen. In Aachen haben wir durch unser Projekt in Sierra Leone schon einige Erfahrungen zum Thema Wasser- und Sanitärversorgung gesammelt. Deshalb fiel unsere Entscheidung schnell: Wir wollen die Grundschule in Uganda mit einem neuen Projektteam unterstützen. Innerhalb von wenigen Wochen fanden sich einige Aachener:innen zusammen, davon ein paar „alte Hasen“ aus anderen Projekte, aber auch viele neue Mitglieder. Mittlerweile setzt sich die Gruppe aus circa 15 Aktiven aus allen möglichen Fachrichtungen zusammen, die bereits seit fast einem halben Jahr an der Vorbereitung der Erkundungsausreise arbeiten.


Wenn ihr Aktuelles zum Projektverlauf erfahren wollt, schaut gerne auf unserer neuen Projektseite vorbei!

Aachen menstraul Hygien Day 2019

Mai 2019: Menstruationshygiene für den Norden Kameruns

Heute, am 29.05.2019 findet zum sechsten Mal der Menstrual Hygiene Day statt. 2014 wurde dieser Tag von der Deutschen Non-Profit-Organisation WASH United (Wasser, Sanitär, Hygiene) ins Leben gerufen. In zu vielen Gegenden auf der Welt gilt ein Tabu rund um das Thema Menstruation. Ziel dieses Tages ist, ein Bewusstsein hierfür zu schaffen und das Schweigen zu brechen. Politikern und Entscheidungsträgern soll aufgezeigt werden, wie wichtig Menstrutationshygienemanagement ist. Dieses Thema braucht eine höhere Priorität auf globaler, nationaler und lokaler Ebene.

Millionen von Frauen und Mädchen werden davon abgehalten ihr volles Potential auszuschöpfen, da sie einmal im Monat ihre Arbeit oder die Schule nicht wahrnehmen können. Durch begrenzten oder gar keinen Zugang zu hygienischen Menstruationsprodukten und schlechten Sanitärinfrastrukturen sind sie während der Menstruation gezwungen, zu Hause zu bleiben und die Zeit abzusitzen.

Wir von Ingenieure ohne Grenzen möchten mit unserem Pilotprojekt „Water for Social Peace“ in der Tikar-Region von Kamerun diese Situation verbessern. Es sollen defekte Brunnen und Quellfassungen repariert und somit die Wasserqualität maßgeblich verbessert werden. Des Weiteren soll mit Schulungen das Hygienebewusstsein der Menschen vor Ort gestärkt werden. Das langfristige Ziel ist es unter anderem, die Frauen und Mädchen der Region in die Lage zu versetzen, unabhängig von ihrer Menstruation ihr Leben selbst bestimmen zu können.

Aachen-Haldern Pop 2018

August 2018: Pfandsammeln und Infostand auf dem Haldern Pop

Urlaubsgefühl auf dem Dixi geht nicht? Doch, auf unserem VIP-Dixi auf dem Haldern Pop Festival! Wie schon die letzten Jahre werden wir von der Regionalgruppe Aachen – seit neuestem mit Hilfe aus den Regionalgruppen Bochum, Köln und Münster - einen Infostand auf dem Festivalgelände betreuen, an dem man ein sauberes und sehr hübsches Dixi sowie einige Anschauungsmaterialien aus unseren Projekten vorfindet. Ein Festival scheint uns genau der richtige Ort zu sein, um auf die weltweite Sanitärproblematik aufmerksam zu machen – ein Thema, das im Alltag in Deutschland zu selten eine Rolle spielt. Zusätzlich zum Infostand sammeln wir wie in jedem Jahr wieder Pfand für den guten Zweck und helfen den Freiwilligen vom Roten Kreuz bei der Zeltplatzbetreuung – ihr findet uns also auf dem gesamten Gelände.

 Zögert nicht uns anzusprechen, wir freuen uns schon auf interessante Gespräche!

Kontakt

Ingenieure ohne Grenzen
Humboldt-Haus, Raum 107
Pontstraße 41
52062 Aachen

aachen@ingenieure-ohne-grenzen.org

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Nik Dorndorf

Ansprechpartner RG Aachen

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Karin Brokopf

Ansprechpartnerin RG Aachen